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graphicBruststraffung beim Spezialisten bei aethetic and soul

10 Dinge, die Sie über eine Kapselfibrose wissen sollten

Erfahren Sie in diesem Beitrag alle wichtigen Informationen über eine Kapselfibrose, wie sie entsteht, was dagegen unternommen werden kann und einige weitere wichtigen Punkte.

Fühlen Sie Verhärtungen in Ihrer Brust? Hat sich diese verformt und/oder haben Sie Schmerzen? Dann hat sich vermutlich eine Kapselfibrose gebildet. Das Risiko einer Kapselfibrose nach einer Brustvergrößerung liegt bei 2-8%. Das bedeutet, dass bei 53.000 Brustvergrößerungen in Deutschland laut Statista im Jahr 2015 etwa bei 1.000 bis 4.500 Frauen eine Kapselfibrose entstanden ist.

Doch was bedeutet eine Kapselfibrose und was sollte man darüber wissen? Gleich einmal vorab: Die Entwicklung einer Kapselfibrose bedeutet nicht immer, dass die Implantate ausgetauscht werden müssen. Eine Kapselfibrose kann im fortgeschrittenen Stadium durchaus unangenehm sein und Schmerzen auslösen, jedoch ist sie nicht gesundheitsgefährdend.

Die wichtigsten Infos zur Kapselfibrose im Überblick

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  • Risikofaktoren: Implantate der älteren Generation, Positionierung über dem Brustmuskel

  • Schweregrade: 1 = leichte Verhärtung 2 = mittelstarke Verhärtung 3 = feste Kapsel 4 = Verformung der Implantate

  • Behandlungswege: Operativ durch Implantatwechsel oder -entfernung Zugang Über die Schnitte der vorhergehenden Brustvergrößerung

  • Behandlungsdauer: 1-2 Stunden

Dr. med. Daniel Thome von aesthetic and soul

Dr. med. Daniel Thome - Ich helfe Ihnen bei Verhärtungen in der Brust

Verhärtungen in der Brust nach einer Brustvergrößerung sind zwar ungefährlich, können aber sehr schmerzhaft sein. Sie möchten sich von den Schmerzen befreien?

Dr. med. Daniel Thome ist Facharzt für die Plastische und Ästhetische Chirurgie und hat sich auf die Brustchirurgie spezialisiert. Er hat bereits über 600 Brustimplantatwechsel erfolgreich durchgeführt.

Erfahren Sie HIER mehr über die OP.

Die 10 häufigsten Fragen zur Kapselfibrose und alle wichtigen Informationen im Überblick

Was ist eine Kapselfibrose?

Eine Kapselfibrose ist eine dünne Bindegewebsschicht, die sich um ein Implantat herum bildet. Der Körper möchte das Implantat vom Rest des Körpers „abkapseln“, eine völlig normale Immunreaktion auf Fremdkörper wie Silikonimplantate. In den meisten Fällen bleibt die Kapselfibrose unbemerkt, da die Gewebsschicht elastisch und weich bleibt und lediglich als Schutzfunktion des Körpers dient. In einigen Fällen reagiert der Körper jedoch stärker auf die Implantate und bildet eine dickere und festere Schicht um die Implantate herum. Die Kapselfibrose kann zu einem verminderten Tragekomfort bis hin zu Spannungen und Schmerzen führen, sobald sie das normale, 1. Stadium überschritten hat. Ab dem 2. Stadium einer Kapselfibrose kann es zu Spannungen und Schmerzen kommen, ab dem 3. Stadium kann es zu einem Zusammenziehen der Bindegewebsschicht kommen, welche sich auf die Form der Implantate auswirken kann.

Zu welchem Zeitpunkt bildet sich die Kapselfibrose?

Studien haben gezeigt, dass 60% aller Kapselfibrosen in den ersten sechs Monaten und 90% innerhalb des ersten Jahres nach der Operation auftreten.

Was sind die Symptome einer Kapselfibrose?

Die ersten Anzeichen für eine Kapselfibrose sind meist eine leichte Verhärtung der Brust und Spannungsgefühle bei bestimmten Bewegungen oder beim Sport. Oft fühlen sich die Brüste unterschiedlich an und eine Seite ist härter oder erzeugt mehr Spannung als die andere Seite. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Kapselfibrose zu Schmerzen führen, die oftmals bei bestimmten Bewegungen auftreten. Im letzten Stadium kann es zu einer Verformung der Brust kommen.

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Welche Stadien gibt es bei einer Kapselfibrose?

Die Kapselfibrose wird in mehrere Schweregrade eingeteilt, die sogenannten Baker-Stufen. Anhand dieser Klassifizierung kann der eingeschätzt werden, wie stark die Kapselfibrose bereits fortgeschritten ist.

Stadium 1 Die Brust verhärtet sich leicht, Schmerzen treten selten auf. Die Kapselfibrose bleibt von der Patientin meist unbemerkt.

Stadium 2 Mittelstarke Verhärtungen treten auf, Spannungsgefühle und leichte Schmerzen können auftreten.

Stadium 3 Es haben sich feste Kapseln um die Implantate herum gebildet, die sich zusammenziehen können. Es können bereits stärkere Schmerzen auftreten.

Stadium 4 Eine Verformung der Implantate ist erkennbar und die Brust schmerzt bei Berührung und Bewegung.

Dr. med. Daniel Thome
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Kann man eine Kapselfibrose mit einem Brustimplantat vermeiden?

Studien haben gezeigt, dass 70% der Kapselfibrosen bei der Platzierung des Implantats über dem Brustmuskel entstanden sind und nur 30% bei der Platzierung unter dem Brustmuskel. Durch die Platzierung des Implantats unterhalb des Brustmuskels kann das Risiko einer Kapselfibrose also minimiert werden. Auch durch die modernen Implantate der 4. und 5. Generation (seit 1992) konnte das Risiko einer Kapselfibrose durch die texturierte Oberfläche gesenkt werden.

Durch moderne Implantate und Operationsmethoden konnte das Risiko der Kaspelfibrose auf durchschnittlich 5% reduziert werden. Bei Implantaten der ersten Generationen in den 70ern und 80ern wurden Kapselfibrose-Raten von bis zu 30% beobachtet. Auch die Sorgfältigkeit des Chirurgen und das Verhalten der Patientin nach dem Eingriff ist entscheidend für das Risiko einer Kapselfibrose. Wurde das Implantat vom Chirurgen weniger sorgfältig eingesetzt, können Blutergüsse und starke Schwellungen entstehen, die wiederrum eine Kapselfibrose begünstigen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass sich die Patientinnen an die ärztlichen Nachsorgeempfehlungen halten. Das bedeutet: 6 Wochen lang einen Kompressions-BH tragen, auf Rauchen verzichten und kein Sport oder andere übermäßige körperliche Aktivitäten ausüben.

Welche Art von Schmerzen hat man bei einer Kapselfibrose?

Eine Kapselfibrose kann leichte bis starke Schmerzen verursachen. Oftmals kommt der Schmerz nur bei Berührung oder Bewegung vor, doch auch ein dauerhafter Spannungsschmerz kann entstehen.

Ab wann muss eine Kapselfibrose tatsächlich operiert werden?

Bei einer wirklich schmerzhaften Kapselfibrose sollten die Implantate gewechselt werden. Vor allem auch dann, wenn der Tragekomfort nicht mehr gegeben ist und stärkere Verhärtungen oder Schmerzen entstehen, die unangenehm sind. Werden qualitativ hochwertige Implantate verwendet, können diese auch jahrzehntelang im Körper bleiben.

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Wie wird die Kapselfibrose operiert?

Implantatwechsel Beim Brustimplantatwechsel wird das alte Implantat über die bereits vorhandene OP-Narbe entnommen. Auch die Kapsel wird bei diesem Eingriff entfernt. Anschließend wird das neue Implantat platziert.

Implantatentfernung Alternativ ist auch eine vollständige Entfernung der Implantate ohne Platzierung neuer Implantate möglich. Diese Variante wird häufig bei besonders schmerzhaften Kapselfibrosen 4. Grades angewandt. Sollte dennoch eine Brustvergrößerung gewünscht sein, kann diese mit Eigenfett erfolgen.

Wer übernimmt die Kosten bei Komplikationen wie einer Kapselfibrose?

Ist aufgrund der Kapselfibrose eine erneute Operation nötig, muss generell die Patientin die Kosten tragen. Allerdings können Sie vor der Brustvergrößerung eine Folgekostenversicherung abschließen. Durch diese sind Sie bis zu drei Jahre vor den Kosten einer erneuten Operation aufgrund einer Kapselfibrose geschützt. Diese übernimmt dann die Behandlungskosten.

Kann eine Kapselfibrose erneut auftreten?

Leider kann eine Kapselfibrose nach erfolgtem Implantatwechsel erneut auftreten. Um dem vorzubeugen wird häufig das Implantat hinter dem Brustmuskel positioniert falls es vorher vor dem Brustmuskel platziert war.

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